Kontakt: info AT koenigsbruecker-muss-leben.de
Jetzt oder nie! 29.08 - Demo für eine Zukunft für, mit und auf der Königsbrücker!
21.08.2025 21:32:10

Im September wird der Stadtrat final über die Zukunft der Königsbrücker abstimmen! Wenn das schiefgeht, dann kommen im Juni 2026 die Bagger und die Kettensägen. Über 100 Bäume - also konkret alle Bäume, außer den beiden Ulmen an Königsbrücker 49 - werden gefällt werden. Baurecht für diesen Frevel besteht und die dafür benötigten 100 Millionen Euro stehen auch bereit. Der September ist also die letzte Chance für unsere Köni.

Unsere Forderung nach einer behutsamen Sanierung im Bestand wäre weitaus kostengünstiger, schneller zu bauen und auch recht schnell geplant - Bestandssanierungen sind ja bekanntlich kein Hexenwerk! Vor allem erhält eine Bestandssanierung alle Baumstandorte, lässt die Gehwege komfortabel breit, ermöglicht sicheren und komfortablen Radverkehr für alle und ist gut für Einzelhandel und Cafes. Kurzum, im Bestand würde die Königsbrücker zu dem was sie eigentlich ist: ein funktionierender Stadtraum, ein wunderschöner Boulevard!

Daher veranstalten wir zusammen mit der Bürgerinitiative StadtMussAtmen am

Freitag, 29. August, um 17:00 Uhr eine Demo. Start an der Schauburg, dann geht|s durch Hechtviertel und die Neustadt.

Nach der Demo wird es an der Schauburg noch ein kleines Straßenfest mit Info und Musik geben.

Zeigen wir, dass unsere Königsbrücker mehr als eine Transitstrecke ist. Zeigen wir: Königsbrücker muss leben!

Hier ist auch noch unser Demo-Aufruf-Poster zum Download. Könnt ihr ausdrucken und z.B. an euer schwarzes Brett im Hausflur pinnen. Verbreitet die frohe Kunde!

Antrag für Boulevard Königsbrücker im Rathaus angekommen
12.08.2025 16:16:47

Am Montag hat ein von einer Gruppe von Stadträten eingereichter Antrag an den Stadtrat den Ältestenrat durchlaufen. Ziel des Antrags ist, die Königsbrücker Straße nicht für 96 Millionen Euro überbreit auszubauen sondern vielmehr die Straße im Bestand zu sanieren. So kann die Königsbrücker zu einem echten Boulevard werden und das eingesparte Geld kann für andere wichtige Infrastrukturprojekte ausgegeben werden.

Auf diesen Schritt haben wir als Bürgerinitiative gespannt gewartet, denn der Antrag ist die konsequente Notwehr gegen die Willkür des Rathauses. Oberbürgermeisgter Hilbert verweigert ja der Bürgerintiative StadtMussAtmen ihr legitimes Bürgerforum und eigentlich sollte das von den Menschen in der Neustadt erwirkte Bürgerforum ja eine Neubehandlung der Königbsrücker im Stadtrat erzielen. Na gut, dann halt mit einem Stadtratsantrag!

Mit dem Passieren des Ältestenrats 'lebt' der Antrag nun offiziell. Auch wissen wir jetzt, dass er im Finanz- und Bauausschuss sowie im Stadtbezirksbeirat Neustadt behandelt wird. Die Abstimmung Im Stadtrat ist für den 18. September vorgesehen. Dies bedeutet: wir haben noch knapp sechs Wochen, um den Stadträten und Stadträtinnen klar zu machen, dass ein übertriebener, autogerechter Ausbau in Zeiten der Verkehrswende und des knappen Geldes ein Frevel wäre.

Auch wenn die Geschichte der Königsbrücker Straße schon ewig geht - dieser Antrag ist wahrscheinlich die letzte Chance, diesen historischen Straßenzug zu retten und in einen attraktiven und schönen Stadtraum zu verwandeln. Die Königsbrücker ist keine Transitstrecke - die Königsbrücker muss leben!

Bürgerforum muss Königsbrücker retten!
22.05.2024 18:15:53

Die Landesdirektion hat die 2016 vom Stadtrat beschlossenen Planungen (Variante 8.7) wohl genehmigt. Bald sollen die Pläne öffentlich ausgelegt werden. Damit sind wir einen Schritt näher an dem städtebaulichen Verbrechen: Abholzen der Baumallee, eine auf weiten Strecken vierspurigen Asphaltschneise durch die Neustadt, Autoverkehr in den Wohngebieten und sehr, sehr schmale Gehwege (Hier findet man die Pläne zur Planfestellung).

Baubürgermeister Kühn (Grüne) freut sich schon auf einen Baubeginn in 2026 - aber soweit sind wir noch lange nicht! Die Königsbrücker stand schon häufiger kurz vor ihrer Zerstörung ... und ist dem Teufelchen doch immer wieder von der Schippe gesprungen. Worauf es jetzt ankommt, ist dass die Neustadt und das Hechtviertel ein starkes und lautes Zeichen setzt, dass man heute nicht mehr geschwindigkeitsmaximierende Angebotsplanung für den Autoverkehr macht.

Für dieses Zeichen sammelt die Bürgerinitiative Stadt muss atmen seit Kurzem Unterschriften für die Durchführung eines Bürgerforums. Ein Bürgerforum ist eine Veranstaltung, bei dem die Menschen in Dresden mit der Verwaltung und dem Stadtrat auf Augenhöhe diskutieren und Dinge besprechen. Das schöne ist, dass ein Bürgerforum auch Beschlüsse fassen kann. Diese Beschlüsse müssen dann vom Stadtrat offiziell bestätigt oder verworfen werden.

Wenn also die 2.500 Unterschriften für das Bürgerforum über den Sommer gesammelt werden können und das Bürgerforum z.B. beschließt, dass ein autogerechter Ausbau der Königsbrücker Straße nicht gewollt ist und die Baumallee erhalten werden muss - dann muss der neu gewählte Stadtrat im Herbst eine Entscheidung für oder gegen eine schöne Königsbrücker treffen. Dann aber kann sich die Politik nicht mehr hinter vor langer Zeit getroffenen Entscheidungen von Vor-Vorgängerstadträten (2016!) verstecken - dann müssen alle Stadträt·innen verantwortungsvoll abstimmen. Und das gute ist: sollte der Stadtrat sich für eine schlanke Sanierung statt eines massiven Ausbaus entscheiden, wären die Bauarbeiten sogar schneller fertig und würden weniger kosten.

Es liegt also daher jetzt an uns allen, dass die Unterschriften für die Durchführung des Bürgerforums zusammen kommen. Wenn ihr mithelfen wollt, meldet euch bei info@stadt-muss-atmen.de. Die Königsbrücker hat es verdient, dass sie nochmal eine Chance bekommt!

Infoabend 1. März: Verkehrsinfarkt verhindern – Hechtviertel retten!
26.02.2024 21:05:31

Die Bürgerinitiative "Stadt muss atmen" veranstaltet am Freitag, 1. März 2024, einen Info- und Mobiabend mit dem Schwerpunkt 'drohender Durchgangsverkehr im Hechtviertel'. Die immernoch aktuellen Pläne von 2016 sehen nämlich vor, dass der Linksabbieger für Autos an der Schauburg wegfällt ... und die Autos stattdessen durch die Tannenstraße/Rudolf-Leonhard-Straße sowie über die Lößnitzstraße in Richtung Hansastraße geführt werden sollen.

Freitag 01.03. 19h im Café Peckerl, Rudolf-Leonhard-Straße 5, 01097 Dresden

Wir von der Bürgerintitiative "Königsbrücker muss leben!" finden diesen Infoabend von "Stadt muss atmen" ganz toll. Endlich wird auch das Thema Durchgangsverkehr vor Ort thematisiert. Würden die Pläne von 2016 nämlich umgesetzt, dann wäre es für alle Zeiten vorbei, den Autosverkehr in den Wohngebieten des Hechtviertels zu beruhigen oder gar herauszuhalten. Rudolf-Leonhard und Lößnitzstraße würden auf Jahrzehnte zu Durchgangsstraßen werden.

Die aberwitzige Idee, den Verkehr von der Königsbrücker in Richtung Hansastraße nicht mehr über den Bischofsweg sondern direkt durch die Wohngebiete zu leiten kommt daher, dass das oberste Planungsziel für die Königsbrücker Straße die 'Maximierung der Durchgangs-Geschwindigkeit für Autos' gewesen ist (Level-Of-Service-A, LOS-A). Hierdurch wurde der Straßenzug derart breit, dass die Autos zwar schnell geradeaus fahren können - aber der Linksabbieger an der Schauburg zum Bremsklotz wurde. Kurzerhand wurden dann zwei Linksabbieger in die Tannen- und Lößnitzstraße eingeplant.

Allerdings schreiben wir heute das Jahr 2024! Schöner Stadtraum, Aufenthaltsqualität, weniger Autoverkehr, mehr Bäume, eine lebendige Stadt - dies sind heute die Leitlinien der Stadt- und Verkehrsplanung. Hinzu kommt, dass die heutige Realität den Planungsgrundlagen von damals den Boden unter den Planungsfüßen entzogen hat: Dachte man vor zehn Jahren noch, dass der Autoverkehr in der Zukunft zunehmen wird, so sehen wir heute, dass er massiv abgenommen hat. Nicht fast 20.000 Autos wie prognostiziert fahren auf der Königsbrücker Straße - sondern kaum noch 10.000.

Da sowohl die Planungsziele als auch die Planungsgrundlagen sich radikal in den letzten Jahren geändert hat, wäre es ein verkehrs- und städteplanerisches Verbrechen, an den veralteten Planungen von 2016 festzuhalten. Jetzt noch - einfach aus Trotz - an veralteter, autozentrierter Politik festzuhalten wäre fatal für das nördliche und südliche Hechtviertel.

Mitglieder von "Königsbrücker muss leben!" werden am Freitag auch vor Ort sein. Wir werden unser Banner mitbringen, welches die aberwitzigen Dimensionen des geplanten Ausbaus erlebbar macht. Und zusammen werden wir überlegen, was wir alle gemeinsam unternehmen können, um endlich zu einer wirklich stadtteilverträglichen Sanierung der schönen und ehrwürdigen Königsbrücker Straße zu kommen.

Königsbrücker retten - Eingabe schreiben!
12.10.2022 13:20:59

Infoveranstaltungen Freitag 14. Oktober

Zu den bereits 2016 beschlossenen, überbreiten Ausbauplanungen zur Königsbrücker Straße kann jeder Mensch noch bis zum 1. November einen persönlichen Einspruch formulieren. Einsprüche sind wichtig, damit Politik und Verwaltung erkennen, dass wir keinen vierspurigen Ausbau wollen: Ein solcher Ausbau widerspräche allen Zielen der Verkehrswende, da Geschwindigkeitsmaximierung oberstes Planungsziel ist. Auch wollen wir nicht, dass (fast) alle der großen Bäume gefällt werden. Wir wollen ein funktionierendes Ortsteilzentrum mit Aufenthaltsqualität.

Jetzt bis zum 1. November ist die letzte Gelegenheit, um sich als betroffene Person im Planfeststellungsverfahren zu äußern. Danach entscheidet die Landesdirektion - und ohne viele Eingaben kommen dann wahrscheinlich die Bagger. Es ist daher jetzt an uns allen, mit vielen Eingaben unseren Protest gegen die massiven Ausbaupläne zu äußern.

Daher wird die Bürgerinitiative am Freitag, 14. Oktober, gleich zwei Informations-/Mahnveranstaltungen durchführen:

  • 17:00-18:30 Uhr, vor der Schauburg
  • 19:30-21:00 Uhr, WorldClub (Königsbrücker 13)

Hier gibt es die Pläne zu sehen. Auch bieten wir alle Infos, wie man seine persönliche Eingabe schreibt. Wer sich schonmal vorbereiten will, hier unsere Themenseite mit allen Beispielen und Unterlagen.

Und hier noch die Präsentation zu Eingaben und die Königsbrücker Straße.


Ältere Artikel gibt es in unserem Archiv